Finanzen
Wie finanziert sich eigentlich eine Stadt?
Viele Aufgaben, die eine Stadt erfüllt, kosten Geld: Kindergärten, Schulen, Stadtbücherei, Krankenhaus, Hausmeister, Jugendzentren, Offene Ganztagsbetreuung an Grundschulen, die Rathausmitarbeiter …
Außerdem kommen Kosten für Strom, Porto, Telefon, Baumaterialien und Fahrzeuge dazu.
Das Geld muss ja irgendwoher kommen…. Doch woher genau?
Dafür, dass die Kommunen für das Land und den Bund Gesetze umsetzen, bekommen sie finanzielle Mittel – sog. Schlüsselzuweisungen.
Kommunen können auch selber Steuern erheben. Sie können sich sogar neue Steuern ausdenken, um ihre Ausgaben zu finanzieren.
Für welchen Zweck die Stadt Geld ausgibt, entscheidet der Stadtrat. Er beschließt jedes Jahr den Haushaltsplan, in dem genau steht, wieviel die Stadt einnimmt und wofür sie das Geld ausgibt.
Einnahmen- z.B. aus Schlüsselzuweisungen, Steuern, Beiträgen und Gebühren
Ausgaben- z.B. für Personalkosten, Kindertageseinrichtungen, Umweltschutz, Kultur, Schulen, Jugendzentren, Sportplätze.
Viele Städte und Gemeinden haben Schulden und je weniger Geld vorhanden ist, desto schwieriger werden die politischen Entscheidungen. Hier sind wieder der Bürgermeister und Stadtrat gefragt: Was ist wichtig? und Was ist richtig?
So ein kommunaler Haushalt ist eine ziemlich komplizierte Sache: Er setzt sich zusammen aus dem
| Verwaltungshaushalt | Vermögendhaushalt |
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alle laufenden Kosten: Gehälter, Mieten, Strom, Zuschüsse an Vereine…. |
alle einmaligen Kosten: Bau eines Kindergartens, Straßen, Schulgebäude… |
Am Ende eines jeden Jahres legt der Bürgermeister dem Rat der Stadt einen Haushaltsentwurf für das nächste Jahr vor. In diesem Entwurf steht drin wieviel Geld im nächsten Jahr für welche Aufgabe ausgegeben werden darf. Die Stadträte beraten diesen Entwurf, können Änderungen vornehmen und beschließen letztendlich den Haushaltsplan.


















